Band
INFO kurz
„PEER schaffen es, jeden ein bisschen glücklicher zu machen“, schrieb man im Netz über sie. Die taz rief sie zu den Erben der „Hamburger Schule“ aus. Das Intro-Magazin bezeichnete ihr Debüt-Album („Wir sind PEER“, erschienen im Oktober 2010 auf Sitzer Records/Broken Silence) als „Monument deutscher Indie-Songwriter-Kunst“. Die fünfköpfige Formation PEER aus Berlin gruppiert sich um den Sänger und Journalisten Peer Göbel (Le Mobilé bzw. Undertube/Giga), mit Bandmitgliedern von u.a. Hund am Strand und ampl:tude. Nach Touren mit Ja, Panik und ClickClickDecker sind sie nun wieder unterwegs, dazu legen sie mit “Wir sind undercover” ein Download-Album nach, bei dem sich geschätzte Kollegen und Freunde mit Coversongs vor der Band verneigen, mit dabei ClickClickDecker, die Komplizen der Spielregeln, Kitty Solaris, Petula u.a. Das Cover-Album gibt es gratis zum Download, wöchentlich kommt ein neuer Track hinzu. Schon ihr virales Video zur ersten Single „Schutzraum“ sprach all denen aus der Seele, die zwischen Arbeit und Leben ihren Weg finden müssen. Wie die taz konstatierte, spielen PEER „nicht nur ein paar Hits runter, sie haben auch die Parolen, die eine Zeit auf einen einzelnen Satz bringen“.
PRESSESTIMMEN
“Ein großer Wurf und ein von Anfang bis Ende liebenswertes und kluges Album” (Rote Raupe)
“Ein Album, das den Jahreszeiten trotzt und stattdessen Jahre auf Rotation verweilen wird” (revolver club)
“PEER schaffen es, Dinge in Worte zu fassen, die jeden betreffen und die durch die geschickte Verkleidung in schöne Worte eine Art Poesie entwickeln, wie der Alltag sie nur selten innehat.” (Flaming Youth)
“PEER spielen da nicht nur ein paar Hits runter, sie haben auch die Parolen, die eine Zeit auf einen einzelnen Satz bringen.” (taz)
“Ein Monument deutscher Indie-Songwriter-Kunst” (Intro)
“einer der beeindruckenden Poeten dieses Landes” (Byte.FM)
“Man weiß gar nicht, welche Textzeile man am liebsten auf einem T-Shirt lesen möchte (…) ein Geniestreich.” (Stuz)
“Natürlich machen auch Peer nichts Neues – nur immer das Richtige.” (Gaesteliste.de)
“Hier wird soviel Wahrheit, soviel passende Zustandsbeschreibung verpackt in Sätze, die sich einbrennen und nachleuchten.” (Mainstage.de)
“PEER schaffen es, jeden ein bisschen glücklicher zu machen.” (blueprint-fanzine)
INFO lang
Wenige Bands haben den Mut, ernsthaft zu versuchen, das Leben zu erklären – oder wenigstens ein bisschen davon. PEER ist so eine.
“Ich glaub’ ich werde es nicht mehr los, unzufrieden zu sein”, singen PEER in dem Lied “Holzig gut”, einem Folksong in der Tradition von Woody Guthrie. “Die Arbeit geht in den Abend hinein / Und die Summe in der Hand ist immer noch egal und so klein“ – das kapiert doch jeder, der zwischen Job und Erfüllung zerrissen ist. Oder: “Der Anzug passt mir nicht so gut / Ich glaube nicht, dass ich so / im Weltall überleben kann”; eine Zeile, die man nach dem Hören sofort jedem weitererzählen will. Mit „Krise“ schütteln PEER dann noch ganz nebenbei den Soundtrack zu unseren dürftigen Zeiten aus dem Ärmel: „Seien wir doch mal ehrlich / Es ist eine Krise / Krise, Krise, Krise“ – das große Ganze, wie es sich auf das Persönliche abwälzt. Und so geht es immer weiter: PEER hauen Sätze raus, von denen man sich fragt, warum sie nicht schon längst geschrieben worden sind. Man möchte Wände damit bemalen.
Die Musik kommt in das Regal gleich neben Velvet Underground, Bright Eyes, Motorpsycho, Tomte und Queen – gitarrengetriebene Songs, mehrstimmiger Gesang, schmissige Klavierakkorde und sägende Synthesizer, ein rumpelnd treibendes Schlagzeug, ein rollender Bass und eine mal sanft schwingende, mal direkt ins verzerrte Herz vordringende Zweitgitarre. Zusammen ergeben diese Instrumente einen schroffen, unbehauenen und doch warmen, Hoffnung spendenden Sound. Wie ein guter Freund, der dich in einer Sommernacht zum Einbruch ins Freibad überredet.
PEER gruppiert sich um Sänger und Songschreiber Peer Göbel, der mit Le Mobilé zwei Alben herausbrachte, solo unter dem Namen Peer zwei CDs veröffentlichte, mit seinem Videoblog Undertube den Indie-Rock in die Berliner U-Bahn brachte – und mit der neuen Bandformation nun Geister ruft, die nicht mehr kontrolliert werden können.
Mit Mitgliedern von Hund am Strand, Le Mobilé, Ampl:tude, Sumo und The Grand Coulee könnte man PEER fast eine Berliner Indie-Supergroup nennen – ihre Konzerte sind denn auch ein wenig wie bei den legendären Gigs von Bob Dylan mit The Band. Wie auf einem Geburtstag, auf dem jeder jedem was schenkt. Zum Beispiel eine Gitarrenwand und Hilfe.
Das Debüt-Album heißt „Wir sind Peer“: eine Ansage, ein „here we are now“, und zugleich eine Absage an die Vorstellung, dass Texte die unmittelbare Äußerung nur einer Person sind. PEERs Worte sind für uns alle da.
Das Album ist die erste Produzentenarbeit von Björn Sonnenberg und Jan Niklas Jansen, den Menschen hinter Locas in Love und Karpatenhund.
Benjamin Maack
Album „Wir sind Peer“: 15.10.2010 (Sitzer Records/Broken Silence)
PEER sind:
Daniel von Fromberg – Gitarre
Martin Thomas (Marv) – Schlagzeug
Peer Göbel – Gesang, Gitarre
Philipp Guhr – Klavier, Virus
Thomas Heinrich – Bass
Booking:
Proton, Henning Beste: henning@proton-team.com






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[...] zitiere: PEER gruppiert sich um Sänger und Songschreiber Peer Göbel, der mit Le Mobilé zwei Alben [...]